Westdeutsche Meisterschaften 2026

Am Wochenende 17./18.02.2026 fanden sich zahlreiche Tischtennisspieler aus NRW beim TTV Waltrop ein, um bei den Westdeutschen Meisterschaften die Titel im Einzel und Doppel auszuspielen. Für Vöde gingen Sencer Ergül und Luca Heidrich aus der 1. Mannschaft ins Rennen. Ebenfalls dabei war Lukas Bosbach, Vereinsmitglied in Vöde, aber für die DJK Franz-Sales-Haus Essen an den Start gehend.

Los ging es mit den Gruppenspielen. Sencer fand sich in einer Gruppe mit Turnierfavorit Florian Bluhm (2. Bundesliga beim 1. FC Köln), Milan Hetzenegger (Verbandsliga beim TTC Bärbroich) und Markus Born (Bezirksoberliga beim TuS Halver) wieder. Nach einer klaren, aber auch erwarteten, 0:3 Niederlage gegen Bluhm schienen die beiden anderen Gegner schlagbar, so dass Platz 2 in der Gruppe angepeilt wurde. Etwas unerwartet ging das Match gegen Hetzenegger mit 0:3 verloren. Nach einem Sieg gegen Born blieb für Sench leider nur der undankbare 3. Platz.

Luca hatte es als Nachrücker in das Turnierfeld geschafft. Mit Marco Panic (Oberliga beim SV Union Velbert), Chris Andersen (Oberliga beim TTC GW Bad Hamm) und Alexander Michelis (Landesliga beim SC Westfalia Kinderhaus) hatte er 3 starke Gegner, gegen die es nur zu 2 Satzgewinnen gereicht hat.

Besser machte es Lukas, der seine Gruppenspiele gegen Sebastian Lenz (Jugend-Verbandsliga beim TuS Hiltrup), Leonid Yakymchuk (Verbandsliga beim BV Borussia Dortmund) und Romeo Solfato (Landesliga bei der DJK Adler Brakel) ohne Satzverlust einfahren konnte und als Gruppenerster in die KO-Runde einzog. Hier gab es zunächst ein Freilos, bevor es im Achtelfinale einen 4:2 Sieg gegen Jamal Oudriss (Oberliga beim TV Refrath) gab. Im Viertelfinale wartete nun Top-Favorit Bluhm. Trotz 150 TTR-Punkten Unterschied war es ein Duell auf Augenhöhe. Lukas konnte die ersten beiden Sätze für sich entscheiden, musste den 3. Satz abgeben und lag nach dem Gewinn des 4. Satzes mit 3:1 Sätzen in Führung. Es entwickelte sich ein spannendes Match, in dem keiner der beiden Konkurrenten eine klare Führung herausspielen konnte. Dennoch gingen die nächsten beiden Sätze knapp an Bluhm, so dass die Entscheidung im 7. Satz fallen musste. Nach einer 9:6 Führung sah Lukas schon wie der sichere Sieger aus, aber Bluhm kämpfte unermüdlich um jeden Punkt und konnte das Spiel letztendlich mit 14:12 für sich entscheiden.

Alle waren sich einig, dass dieses Viertelfinale das beste Spiel im gesamten Turnierverlauf war.
Bluhm gewann danach im Halbfinale klar mit 4:1 gegen Kirill Fadeev (Regionalliga beim TTC Waldniel), fuhr auch im Finale gegen Erik Bottroff (Regionalliga beim BV Borussia Dortmund) einen klaren 4:0 Erfolg ein und wurde verdient Westdeutscher Meister.

 

zuletzt aktualisiert am 21.01.2026

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